Dienstag, 22. September 2009

Odenwald Bike Marathon 2009

Am 20.9.2009 nahm ich, da das Wetter schön war und ich die Anmeldefrist für den Kornwestheimer Triathlon verpasst hatte, das erste Mal an einem MTB Rennen teil.

Ich musste dabei sehr schnell erkennen, wie sehr hier Fahrtechnik gefragt war und auch Selbstvertrauen in selbige. Ich war auf den Abfahrten sehr zurückhaltend, da ich mich auf Kies und auch auf steilen Singletrails nicht sonderlich "zu Hause" fühle. Naja, meine letzte MTB Tour liegt ein halbes jahr zurück und ich trainiere dabei ausschließlich Ausdauer und nicht Fahrtechnik.

Sowohl von der Geschwindigkeit, als auch von der Belastung war es dann eine abwechselungsreiche Angelegenheit, die ich landschaftlich auch als sehr interssant und schön in Erinnerung behalten werde.


Die 30km Runde habe ich bei GPSies hinterlegt: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=rweqvrrrwtsrtgby






Sonntag, 30. August 2009

Crailsheimer Triathlon 2009

Am 29.8.2009 fand der diesjährige Crailsheimer Triathlon statt, an dem ich mich kurzfristig für die Sprintdistanz (0,75, 20, 5) angemeldet hatte. Ein Grund dafür war, mal zu sehen, ob sich an meinen Zeiten im Vergleich zum Vorjahr etwas getan hat und mal wieder etwas "bergiger" zu fahren, was ich eigentlich ja nicht so gerne mag. Aber was tut man nicht alles, um seine eigenen Grenzen zu erkennen und zu verschieben.

Also, los ging es mit dem Schwimmen, das war unspektakulär: Eine Runde im See bei Weipertshofen, immer die gelben Bojen rechts liegen lassen, also eine Runde im Uhrzeigersinn. Der See war trüb aber nicht zu kalt und so hatte das Vergnügen auch bald ohne nennenwerte Probleme oder Zwischenfälle ein Ende. Schon im Wasser dachte ich öfter daran, was jetzt folgen sollte: Zwei mal war der "Magic Hill" zu nehmen. Eine Rampe mit 18% Steigung.
Wie schon erwähnt, sind Berge nicht gerade meine Spezialität. Dieses war dann auch deutlich zu erkennen, wie mein Puls am "Magic Hill" in die Höhe schoss:
Obwohl die Bauern laut Verantstalter zugesagt hatten, in der Zeit der beiden Wettkämpfe die Strecke zu meiden, trieb mich bei der zweiten Runde der recht nahe gekommene Zug doch ziemlich vorwärts.


Der abschließende 5km Lauf war ok, ich kam mit einer Pace von 4:46 recht gut durch und war froh, diese Veranstaltung absolviert zu haben.
Die perfekten äußeren Bedingungen und die nette, familiäre Atmophäre in Crailsheim machten es zu einem schönen Tag. Die Verpflegung im Zielbereich ist noch erwähnenswert: Hier gab es so ziemlich alles und mehr als genug. Von Cola über Kuchen und jedem Menge Früchte war alles vorhanden. Einen herzlichen Dank an die Veranstalter.

Donnerstag, 6. August 2009

Antwerp Ironman 70.3

Der Tag begann mit dem, was ich befürchtet hatte, aber was bis zuletzt eigentlich unwahrscheinlich erschien: Regen, Regen und nochmal Regen...ach ja, und kalt war es natürlich auch.
Egal, auf zum Bike Check-In. Dort konnte ich mich dann mal "frei machen", damit die Herren Kampfrichter meine Startnummer auf den Oberarm schreiben konnten. Das war mehr als sinnlos, denn
  • der Edding schrieb sowieso kaum
  • auf der nassen Haut hielt es sowieso nicht
  • da ich einen Neo und danach ein langes Shirt tragen würde, würde im Rennen diese Nummer niemals sichtbar sein.

Egal, Regeln sind Regeln.
Das war dann der Moment, ab dem ALLES an meinem Körper nass war, obwohl eigentlich eine gute Softshelljacke trug. Mein T-Shirt war vollgesaugt mit Wasser...also nun auf in den T1 und erst mal das Rad aufgebaut und alles, was ich brauchen würde, in eine Box und die Box dann in einen Müllsack, damit nicht alles nass wurde.

Meine Stimmung zu diesem Zeitpunkt war gefühlt auf dem Nullpunkt, was aber doch nicht der Fall sein konnte, da ich wenig später noch dermaßen durchgefroren war, dass es noch schlimmer wurde....Also tat ich im Startbereich das, was viele andere auch taten: Ich zog meinen Neo an und da dann eine Jacke drüber. So konnte man es aushalten, jedenfalls besser als mit nassen Trainingssachen. Bis zum Start war es noch über eine Stunde Zeit. Normalerweise werde ich vor einem Start immer recht nervös, dazu war aber meine Laune zu schlecht. Den Start der Profis und der ersten Waves war uninteressanter als ein Blick in die Wolken, denn diese Ansicht versprach Wetterbesserung.
Der Start erfolgte aus dem Wasser, welches wärmer als die Luft erschien. Ich schwamm bewusst langsam und locker, denn bei Kälte neige ich etwas zu Krämpfen.
Alles in allem war das Schwimmen unspektakulär. Der Wave-Start in Gruppen von ca. 250 Athleten verhinderte großes Gedränge.
Meine Schwimmzeit war zu meiner großen Überraschung fast 7 Minuten schneller als erwartet.
In der T1 musste ich dann entscheiden, was ich anziehen würde...Ich war optimistisch und verzichtete auf die Regenjacke, was sich nach einer halben Stunde dann als korrekt erweisen sollte.

Nun ging es mit auf zum zweiten Teil....ich habe die Strecke mit meinem Garmin Edge 705 aufgezeichnet:
Antwerp Ironman 70.3 Bike

Auf mit dem Büffel zum Hafen, aber zunächst in einigen 90-Grad-Kurven und durch einen 1km langen Tunnel aus der Stadt hinaus. Hier kam, was ich aus der Trainingsausfahrt und meinen Beobachtungen der Vortage schon kannte: Wind. Dieser Wind begleitete mich als Gegenwind bis km 30. Hier ging es dann bis zu einem Wendepunkt im Hafen zurück, um dann noch einmal die runde nördlich des Hafens zu durchfahren. Insgesamt waren ca. 30 Eisenbahnschienen zu überqueren. Diese waren zwar mit Matten abgedeckt, welche sich aber derart mit Wasser vollgesaugt hatten, dass sie rutschig wie Schmierseife waren. Außerdem ruckelte es immer noch. Hier gab es dann auch einige Strürze. Die im nördlichen Streckenteil vorkommenden engen Kurven waren gut kenntlich gemacht, was aber auch einige Mitstreiter nicht davon abhielt, sie "etwas weiträumiger" zu nehmen...worin das wohl endete, ist klar, oder?

Irgenwo zwischen der Verpflegunsstelle und dem Wendepunkt habe ich dann meine letzte Trinkflasche verloren. Das bedeutete, dass ich ca. 25m nichts zu Trinken hatte.






Naja, bei den Temperaturen ging es gerade so. Ich kann allerdings nicht beurteilen, wie sich das auf mein Laufen ausgewirkt hat, doch dazu weiter unten mehr.
Nach der zweiten Runde ging es dann auch schon wieder Richtung Innenstadt, jetzt mit Rückenwind. Allerdings waren die letzten 2km doch arg lästig, da diese auf kleinen und sehr ungleichmäßig verlegten Pflastersteinen zu fahren waren. Naja, nach weniger als 3 Stunden Fahrzeit war ich dann in der T2. Hier begannen leichte Anflüge von Krämpfen auf der Innenseite der Oberschenkel.







Das würde ja was werden....doch dann das Wunder: Ich lief von km zu km schneller und lockerer. Die ersten 10km waren in unter 51 Minuten absolviert. Danach wurde es aber wirklich hart, einmal musste ich gehen, da konnte ich einen Krampf nicht vermeiden. Insgesamt war es dann eine Laufzeit von knapp über 2 Stunden, womit ich sehr zufrieden sein konnte.
Hier noch die Steckenaufzeichnung (1 Runde):
Antwerp Ironman 70.3 Run




Fazit: Antwerpen ist bestimmt eine Stadt mit schönen Ecken. Ich habe davon den "Grote Markt" gesehen. Alles andere, was mit der Strecke zu tun hat, ist ein hässlicher Industriehafen und eine nette kleine Ortschaft außerhalb. Die Qualität der Straßen ist teilweise schlecht, punktuell als gefährlich einzustufen. Das Schwimmen war ok, der See zwar nicht sonderlich klar, aber auch nicht schlechter als das, was in Deutschland bei entsprechenden Veranstaltungen im Programm ist. Die Laufstrecke geht teilweise durch eine breite Einkaufsstraße, das war interessant, ansonsten auch mehr verwinkelt als man denkt durch Nebenstraßen. Alles in allem ist diese Veranstaltung ok, zumal Marc Herremans sich hiermit für eine wirklich gute Sache einsetzt.

Sonntag, 1. Februar 2009

Erster Eintrag

So, nun habe ich einen Blog....Das ganze ist eigentlich dafür gedacht, um mir selber die Möglichkeit zu geben, später einmal Dinge nachzulesen, die ich sonst im Laufe der Zeit vergessen würde oder die sich in der Erinnerung vielleicht nicht mehr korrekt rekostruieren lassen. Ich jedem Fall habe ich vor, hier ein paar Gedanken und Zusammenfassungen zu hinterlegen, die mir zu im Zusammenhang mit Training und Wettkämpfen so einfallen...Auf geht's!